Das Kind

Eigentlich hatte sie einen Namen, aber außer der Frau, mit der sie zusammen wohnte, wusste kaum jemand davon. So, wie sie die Frau, mit der sie zusammen wohnte, auch anders nannte, aber letztlich war sie eine Frau, und sie wohnten im selben Haus, damit hatte sich das, mehr war da nicht. “Mama” war für sie ein Name. Auch wenn es der Mama weh tat, das zu hören. Immer noch. Continue reading Das Kind

 

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Der Tag, an dem das „wir nicht“ entschied

Zur Wahl gehen. Was fürn Blödsinn. Da geht man alle vier Jahre an die Urne, damit sich doch nix verändert. Belogen und betrogen wird man da, immer wieder aufs neue. Schwarz-Gelb, Rot-Grün, große Koalition…am Ende doch immer derselbe Betrug im anderen Gewand. Nein Danke, sag ich da. Ich klinke mich aus. Ich protestiere! Meine Stimme behalte ich, um sie zur Kritik zu erheben! Dann werden die da oben vielleicht mal sehen, dass es so nicht weitergeht. Continue reading Der Tag, an dem das „wir nicht“ entschied

 

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Der Wind pfeift um den Affenbrotbaum

Der Wind pfiff ihr um die Ohren, als sie wie ein tollwütiges Eichhörnchen über das Feld hastete. Lief ihr irgendwer nach, versuchte sie, zu fangen, auszurauben, verprügeln, vielleicht sogar verletzen oder töten? Ihr konnte das egal sein, solange sie nur rannte. Wenn sie rannte, war sie unbesiegbar, uneinholbar, unverwundbar, unsterblich. Endorphin pur. Continue reading Der Wind pfeift um den Affenbrotbaum

 

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Der Affenbrotbaum

„Affenbrotbaum.“ Seiner Ansicht nach war das eine der wenigen nicht allzu ausgeleierten Möglichkeiten, eine Geschichte zu beginnen. „Der Affenbrotbaum sprießte und die Eule sang ihren schuhuhenden Gesang.“ Oder, falls jemand auf zeitlose Epik stehen sollte, „es begab sich zu der Zeit, als der Affenbrotbaum sprießte und die Eule ihren schuhuhenden Gesang sang. „ Continue reading Der Affenbrotbaum

 

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