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Lieberman düpiert

Hach, was wird Lieberman – der Chef der nationalistisch-rassistischen Partei Jisra’el Beitenu – sich gefreut haben, als die Koalition mit Schas, Likud, einer Siedlerpartei und – für ihn leider – der Awoda zustandekam. Im folgenden wurde zwar befürchtet, der radikale neue Außenminister Lieberman könne ernsthaften Schaden anrichten, aber viel von sich reden machte er nicht. »Read More

Guten Ideen im Nahen Osten

Wer hätte das gedacht – nach einigen sehr peinlichen Aktionen auf beiden Seiten (und insbesondere auf israelischer bzw Netanjahus Seite) und monatelangen Problemen (Gazaflotte, Weiterbau von Siedlungen, idiotischer Außenminister) gibt es nun doch einige, die sich irgendwie nachvollziehbar und vernünftig verhalten. Drei Beispiele dafür. »Read More

Idioten mit Waffen

Ich gebs ja zu, das ist ne Tautologie. »Read More

“Judenschwein” = antizionistische, antiimperialistische Kritik…

Sachen gibts. Dass Linke generell ein Problem mit Israel haben – einerseits ist man gegen Nazis und für die Nachkommen der Opfer des Nationalsozialismus, andererseits will man solidarisch sein mit den Palästinensern – ist ja nichts neues. Die einen nennen sich Antideutsche, die anderen üben Kritik oder gehen gleich zum Antizionismus über. Ein Großteil der Debatte besteht dabei darin, dass von linker Seite jeder Antisemitismus bestritten wird und von anderen der Vorwurf ausgesprochen wird, dass Antizionismus ein Deckname sei für Antisemitismus (was im Extremfall das Gleichsetzen jeglicher Kritik an israelische Politik mit Antisemitismus bedeuten kann). Der Antisemitismus selbst wird am liebsten an der RAF bewiesen – was allerdings auch schon eine kleine Weile her ist. Aber hey – keine Sorgen, einige Dummköpfe gibt es immer die das Thema aktuell machen! »Read More

Israelkritik

Wer Israel in Deutschland kritisiert, kommuniziert auf vermintem Gelände. Denn anders als Kritik am Judenstaat ist Judenhass tabuisiert. Und zwar zu recht. Ein Israelkritiker, der nicht einfach nur sein Ressentiment in einer neuen Packung versteckt, darf sich um den Preis seiner Integrität also nicht antisemitisch äußern.

Das ist, allen Unkenrufen zum Trotz, möglich. Wo die Grenze zum Antisemitismus verläuft, hat die EU sogar definiert. Demnach ist Kritik am jüdischen Staat dann antisemitisch, wenn sie Israel dämonisiert oder delegitimiert. Etwa indem man den Juden das Recht auf nationale Selbstbestimmung abspricht und behauptet, Israel an sich sei ein rassistisches Projekt. Wenn man israelische Politik gleichsetzt mit Nazimethoden; wenn man die Juden kollektiv für Israel haftbar macht.

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Mission Impossible

Vor etwa einer Woche stieß ich auf einen hervorragenden Artikel bei Al Sharq über das Scheitern der Verhandlungen zwischen Fatah und Hamas; ich wollte nichts darüber schreiben, weil ich erwartete, dass jeder das durch die Medien erfahren würde und weil ich dem selbst nichts hinzuzufügen gehabt hätte. »Read More